Fotodruck in Profi-Qualität
24. Jun 2009 von Albert Bloch
Mein liebstes Hobby ist die Fotografie. Ich habe früher viel beruflich fotografieren müssen, heute mach ich es aus reiner Freude.
Ich habe zwar auch schon früher meine Fotos selbst ausgedruckt. Aber trotz kalibriertem Monitor und Drucker sahen die Prints einfach nie so aus, wie ich mir das vorstellte.
Ein neuerlicher Fotokurs bei meinem Lieblings-Fotolehrer Rupert Larl hat mich überzeugt, mir jetzt doch endlich die nötige Ausrüstung zuzulegen. Und damit bin ich – wie Herr Larl sagen würde – wirklich alle Probleme los…
Ein gscheiter Monitor, ein guter Drucker und ein Kalibrierungsgerät…
… das sind die Zutaten, damit die Bilder in der richtigen Farbe und Qualität von der Kamera auf den Monitor und dann zum Drucker kommen.
Bisher hatte ich einen 19-Zoll-Monitor von Belinea, der als Officegerät gute Figur gemacht hat. Ich habe ihn früher schon einmal kalibriert. Mit Farbbildern gab es keine Probleme. Bei SW-Bildern gab es aber immer einen leichten Rotstich.
Schöne Farben am Bildschirm
Nun ja, jetzt habe ich einen 24-Zöller von Dell, der nach Kalibration richtige Farben liefert. (Hervorragende Informationen zu Bildschirmen gibt es übrigens auf prad.de) Es ist ein Dell 2408WFP Rev.01. Und damit macht die Bildbearbeitung wirklich Spaß.
Der Monitor ist groß genug für Lightroom und Photoshop, liefert schöne Farbe und tolles Schwarzweiß und hat einen hohen Blickwinkel.
Professioneller Fotodruck für Amateure
Beim Fotodrucker habe ich mich für einen HP 8850 entschieden. Das ist die abgespeckte Variante des 9180, für meine Zwecke jedoch leicht ausreichend – Netzwerkkarte und so Zeugs brauche ich nicht.
Den Drucker habe ich ebenfalls kalibriert und jetzt kommt wirklich das, was ich am Bildschirm sehe, am Drucker raus. Und das in einer Qualität, dass mir manchmal beinahe die Tränen kommen möchten vor lauter Freude.
Jetzt habe ich mir einmal ein paar Testpakete an Fine-Art-Papieren bestellt, denn ich möchte noch ein schönes mattes Papier für SW-Drucke. Für glänzende Farbdrucke verwende ich das HP Advanced Photo Paper – darauf kriege ich gute Ergebnisse und das Papier ist nicht zu teuer.
Die Kalibration macht’s aus
Damit das Zusammenspiel zwischen Monitor und Drucker hinhaut, habe ich mir den Spyder 3 studio von Datacolor gegönnt. Ich hatte auch den Colormunki im Visier, der kostete aber fast einen Hunderter mehr und so ist’s doch der Spyder geworden.
Die Bedienung ist einfach. Bei der Druckerkalibrierung muss man allerdings darauf achten, dass man wirklich sorgfältig misst und das Gerät aufmerksam über die Farbfelder führt. Sonst gibt es grobe Messfehler (hat mich einen Tag gekostet, das herauszufinden).
So, der heutige Beitrag hat zwar nichts mit Texten zu tun, aber das wollte ich loswerden – vielleicht hilft’s ja dem einen oder anderen Fotoamateur.