Euregio-Zeitzeugenprojekt nähert sich dem Ende

Erstkommunionkinder

Seefelder Mädchen auf dem Weg zu ihrer Erstkommunion. Das Foto stammt aus der Zwischenkriegszeit.

 

Ab und zu gibt es im Berufsleben Höhepunkte, deren Bearbeitung einfach unglaublich viel Spaß machen. So eine “Perle” ist das Zeitzeugen-Projekt, das ich gerade für die Euregio bearbeiten darf.

In insgesamt vier Orten der Region, nämlich Seefeld, Leutasch, Scharnitz und Mittenwald, werden seit vergangenem Jahr Zeitzeugen interviewt. Die Seefelder Interviews mache ich, alle Gespräche zusammen werden von mir zu einem Buch zusammengeführt, das gegen Jahresende erscheinen soll. Die ersten 40 Seiten in InDesign sind schon gesetzt und es wird echt super-spannend. Einfach unglaublich, was die Leute, die alle zwischen 80 und 94 Jahre alt sind, in ihrem Leben erlebt haben.

Auto

Zeichen des Wirtschaftsaufschwunges – das erste eigene Auto.

 

Heute habe ich von einer Dame ein ganz besonderes Stück für das Buch bekommen, nämlich eine Speisekarte eines Berliner Restaurants von 1942. Das Spannende daran: Um an manche Speisen zu kommen, benötigte man nicht nur Geld, sondern auch Bezugsscheine. Unvorstellbar für all diejenigen, die nach dem Krieg geboren sind.

Speisekarte von 1942

Speisekarte von 1942. Für manche Dinge musste man neben Geld auch über Bezugsscheine verfügen.

 

 

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