Artikel über “100 Porträts aus Tirol” in der Presse

Das freut mich natürlich!

In der heutigen Ausgabe der Tiroler Tageszeitung ist ein Artikel über mein Fotoprojekt “100 Porträts aus Tirol” abgedruckt. Für alle, welche keine TT erhalten, stelle ich ihn hier zum Nachlesen ein:

Artikel über "100 Porträts aus Tirol" in der Tiroler Tageszeitung

Artikel vom 08.09.2014 aus der Tiroler Tageszeitung

Und hier könnt ihr die bisher entstandenen Bilder anschauen: http://www.albertbloch.at/portfolio/100-portraets-aus-tirol/

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Mal in ganz anderer Mission unterwegs

Obwohl ich auf Porträts spezialisiert bin, komme ich doch manchmal in den Genuss, ganz andere Genres fotografieren zu dürfen. Heute – ein Kleid von Therese Grimminger aus Seefeld, mit dem sie bei einem renommierten Mode-Bewerb hervorragend abgeschnitten hat.

Das Ganze musste natürlich schnell gehen und fand unter widrigen Lichtverhältnissen statt – in einer Hotelhalle mit allen möglichen, verschiedenen Lichtquellen. Da heißt es dann, sein Handwerk verstehen und das Beste aus der Situation machen.

Ach ja – hier ist das Kleid übrigens:

Kleid Therese Grimminger

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Back at University

Reinhold Gärtner, Politikwissenschaftler

Reinhold Gärtner, Politikwissenschaftler

 

Für mein Projekt “100 Porträts aus Tirol” habe ich heute den Politikwissenschaftler Reinhold Gärtner fotografiert. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Rechtsextremismus und Rechtspopulismus – Themen, die auch mich brennend interessieren. Nicht umsonst habe ich vor mittlerweile 10 Jahren meine Diplomarbeit zum Thema “Flüchtlinge in Tirol” bei ihm geschrieben.

Umso mehr hat es mich gefreut, dass er mir einen Platz in seinem Terminkalender eingeräumt hat und ich ihn heute fotografieren durfte.

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Neue Porträts

Christine Buchner, Stefan Senn und Johann Grander

Ich liebe es, dass mich meine Arbeit ständig zu neuen, interessanten Menschen führt. Interesse ist ja auch das, was mich bei meinen freien Projekten antreibt, ansonsten würde ich nicht so viel Zeit, Herzblut und Energie in diese stecken.

Offenbar springt diese Leidenschaft ab einem gewissen Zeitpunkt auf die BetrachterInnen des Projektes über. Denn es war noch jedes Mal so, dass diese plötzlich eine Eigendynamik entwickelten und sich Leute meldeten, um entweder selbst fotografiert zu werden oder Personen vorzuschlagen, die porträtiert werden sollten.

Das freut mich ungemein und deshalb möchte ich hier einmal die Gelegenheit nutzen und allen “Danke” sagen, die sich entweder fotografieren lassen oder mir sonstwie beim Projekt helfen

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Sommer-Gruß

Hier einmal zur Abwechslung etwas Privates von mir. Vor ein paar Tagen, als Seefeld noch nicht von einem Schneeeinbruch heimgesucht wurde, haben wir zusammen mit Stefan Sattler ein Hügelbeet angelegt. Stefan hat mich gebeten, das Ganze ein bisschen auf Video zu dokumentieren. Das habe ich natürlich gerne gemacht. Und für alle, die interessiert, wie so ein Hügelbeet entsteht, hier der Link:

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Erste Galerie zu “100 Porträts aus Tirol” online

Birgit Paßler, Flugbeleiterin

Birgit Paßler, Flugbeleiterin

 

Es ist soweit: Das erste Drittel der Porträts zu meinem Fotoprojekt “100 Porträts aus Tirol” ist beinahe fertig. Aus diesem Anlass stelle ich heute eine erste Galerie mit Bildern online. Bitte einfach auf diesen Link klicken oder den folgenden Link in die Browserzeile tippen: http://www.albertbloch.at/portfolio/100-portraets-aus-tirol/

 

Fotos aus allen Berufsgruppen

Mit meinem Projekt möchte ich ja einen möglichst großen Teil der Tiroler Bevölkerung abdecken. Das bedeutet, dass ich nun vor allem neue Berufsgruppen erschließen und zugehörige Personen ausfindig machen muss. In Kürze bin ich bei einem Friseur und einer Floristin, folgende Berufsgruppen stehen schon auf meiner Agenda:

  • Bankangestellte
  • Maurerin
  • Zimmerer
  • Dachdeckerin
  • Ofensetzer
  • Köchin
  • Kellner
  • Raumpflegerin
  • Instrumentenbauer
  • Schuhmacherin
  • Jäger

 

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Fotoprojekt “100 Porträts aus Tirol” auf Freirad

Am vergangenen Mittwoch hatte ich die Gelegenheit, mein Fotoprojekt “100 Porträts aus Tirol” auf dem Innsbrucker Radiosender “Freirad” vorzustellen. Den Mitschnitt des Gesprächs gibt es hier für Interessierte zum Nachhören. Viel Freude damit!

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Update Fürst Albert

Im vorigen Artikel habe ich meine Meinung zu Charity-Events am Beispiel des Promi-Skirennens vom März 2014 in Seefeld kund getan. Die Zahlen in diesem Artikel waren jene, die der Öffentlichkeit und damit mir bislang bekannt waren.

Heute hat mich TVB-Direktor Markus Tschoner zu einem Gespräch eingeladen, um seine Sicht der Dinge darzulegen. Dabei hat er mir auch Zahlen präsentiert, die ich natürlich gerne veröffentliche:

Vordergründiges Ziel des TVB: Aufmerksamkeit

Markus Tschoner hat mir bestätigt, dass der Tourismusverband im März bei der Gemeinde Seefeld um eine Subvention angesucht hat. Konkret steht Folgendes in dem Subventionsansuchen (auszugsweise):

Auf Grund der hohen Dichte an Prominenten und Sportlern ist damit auch ein sensationelles Medienspektakel verbunden. …

Die Veranstaltung ermöglicht uns, das Image von Seefeld entsprechend nachhaltig zu steigern. Geplant ist, dass wir dieses Event alle zwei Jahre in Seefeld haben werden. … Damit wäre gewährleistet, dass eine Kontinuität für die nächsten Jahre gegeben ist.

Aus diesem Grunde möchte ich gerne bei der Gemeinde Seefeld um eine Unterstützung in der Höhe von € 10.000,– ansuchen.

Insgesamt ist dieser Event mit rund € 85.000,– budgetiert. Durch Partner wie Tirol Werbung, BMW, Rossignol und ein paar Kleinsponsoren haben wir eine solide Finanzierung aufgestellt. …

Wie mir TVB-Direktor Markus Tschoner bestätigt hat, lag das Interesse des TVB naturgemäß darin, eine möglichst große Öffentlickeit zu erreichen, um dieser den Namen Seefeld ins Gedächtnis zu rufen. (Darauf bezog sich meine Kritik übrigens gar nicht. Wer den Leserbrief im vorigen Beitrag genau gelesen hat, kann dies problemlos feststellen.)

 

Grundlegende Kritik bleibt

Entgegen dem vorgesehenen Budget von €85.000,– lagen die Gesamtkosten dieses Events bei rund € 66.000,–, erklärte mir heute TVB-Direktor Tschoner. Den TVB kostete er rund 23.000,– Euro, der Rest wurde von Gemeinde Seefeld und anderen Sponsoren getragen.

Damit haben sich zwar die Kosten etwas reduziert. Die grundlegende Kritik meinerseits bleibt allerdings bestehen, nämlich dass der getriebene Aufwand allenfalls für das Ziel der erreichten PR verhältnismäßig scheint, nicht jedoch für das Ziel der Wohltätigkeit.

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Warum der Charity-Event von Fürst Albert in Seefeld wenig mit Wohltätigkeit zu tun hat

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Hatten gut lachen: Mauro Serra (l.) und Fürst Albert (r.) vom Star-Team for Children mit TVB-Direktor Markus Tschoner
(Bild: Star Team for Children)

 

Ende März 2014 gastierte das von Fürst Albert II von Monaco mitgegründete “Star Team for Children” in Seefeld. Der Fürst lud prominenten SporlerInnen aus aller Welt nach Seefeld, um Gutes für Kinder zu tun. Konkret ging es darum, Spenden für die Renovierung einer Kinderkrankenstation nahe Madagaskar zu sammeln.

So weit, so ehrenvoll, könnte man meinen. Das scheinbar so glatte und schöne Bild bekommt allerding gehörig Falten und Unschönheiten, wenn man etwas genauer hinschaut. Dann merkt man nämlich, dass es mit der Wohltätigkeit hinter diesem Event nicht weit her ist.

Leserbrief rief zahlreiche Reaktionen hervor

Weil mich das nicht kalt ließ, habe ich zu dem Thema einen Leserbrief verfasst, der am 5. April 2014 ungekürzt in der Tiroler Tageszeitung erschien. Für alle, die ihn nicht gelesen haben, hier noch einmal der Volltext:

 

Charity – was hat das noch mit Wohltätigkeit zu tun?

Ende März lud Fürst Albert von Monaco Prominenz aus Nah und Fern zu einem Charity-Wettkampf nach Seefeld ein. Ziel der Aktion: Es sollte Geld gesammelt werden, um eine heruntergekommene Kinder-Krankenstation auf Madagaskar zu renovieren. So weit, so löblich – oder doch nicht? Wenn man sich Aufwand und Ertrag der Aktion anschaut, bleiben nämlich einige Fragen offen:

Der Tourismusverband der Olymiaregion Seefeld jubelte. TVB-Direktor Markus Tschoner freute sich, dass Fürst Alberts „Star Team for Children“ ausgerechnet Seefeld zum Austragungsort des Wettkampfes erkoren hatte. Die Entscheidung dürfte dem Fürsten leicht gefallen sein, immerhin finanzierte der TVB Seefeld diese mit einer Subvention von 85.000 Euro. (die Summe hat sich etwas reduziert –  siehe folgenden Artikel)

Demgegenüber stehen 23.000 Euro, die der Event eingebracht hat. Angesichts des Aufwandes, der getrieben wurde, erscheint diese Summe nicht gerade üppig. Man ist geradezu verleitet zu fragen, ob es sich der monegassische Thronfolger nicht leisten kann, eine solche Summe aus der eigenen Tasche zu zahlen.

Es steht außer Frage, dass so ein Charity-Event viele Nutznießer hat: die Seefelder Hotellerie und Gastronomie z.B., welche die Sportgrößen versorgen durfte; den TVB, der die Veranstaltung zu Werbezwecken nutzte; nicht zuletzt die teilnehmenden Sportler selbst, die ein paar Tage in der Olympiaregion verbringen durften. Die Kinder, um die es scheinbar geht, die kommen erst ganz zum Schluss auf der Skala der Wertigkeit.

Wie so oft hat Charity heute nur wenig mit Wohltätigkeit zu tun. In erster Linie geht es um Werbung und darum, dass die Bussi-Bussi-Gesellschaft sich selbst im besten Licht präsentieren kann. Den Besuch Fürst Alberts in Seefeld als Wohltätigkeits-Veranstaltung verkaufen zu wollen, empfinde ich deshalb – gelinde gesagt – als Beleidigung für die Intelligenz einigermaßen mitdenkender Menschen.

Offenbar stand ich mit dieser Meinung nicht allein. Denn in den nächsten Tagen kontaktierten mich zahlreiche Menschen aus Seefeld und dem übrigen Tirol, um mir zu diesem Artikel zu gratulieren.

 

Das Spendenfeuerwerk blieb aus

In den Presseaussendungen nach und vor dem Event wurden die Vertreter des “Star Team for the Children” nicht müde zu betonen, wie dankbar sie seien, dass sich so viele Sportgrößen in den Dienst der guten Sache stellen. Als außenstehender Beobachter erwartete ich mir da ein wahres Spendenfeuerwerk – zu dem es allerdings nicht kam, ganz im Gegenteil.

Der Tourismusverband suchte sogar unlängst beim Gemeinderat Seefeld um eine Subvention von 10.000 Euro für das Event an. Bei der Sitzung anwesend war u.a. TVB-Obmann Alois Seyrling, der zugeben musste, dass nicht einmal die kolportierten 23.000 Euro an Spenden zusammengekommen waren. Nein, es konnten nur 13.000 Euro gesammelt werden. Und damit das nicht so mickrig ausschaut, hatte der TVB Seefeld noch einmal 10.000 Euro draufgelegt. Damit wären wir schon bei 95.000 Euro, die das Event gekostet hat. (Beträge haben sich geändert – siehe dazu den folgenden Artikel) 10.000 davon holte sich der TVB freilich wieder bei der Gemeinde zurück, also der Allgemeinheit, denn die Subvention hat der Gemeinderat prompt genehmigt.

 

Die Frage der Fragen – wem nützt das Ganze?

Wem nützt so ein so genanntes Charity-Event, frage ich mich. Und warum sind die Verantwortlichen nicht ehrlich und sagen, dass das Ganze wenig mit Wohltätigkeit zu tun hat, sondern mit ganz anderen Dingen?

Im Fall von Fürst Albert und dem “Star Team for Children” geht es wohl eher darum, einen Ort zu finden, der ihnen ein paar Tage Luxusurlaub das Event finanziert. Im Falle des TVB liegt das Interesse darin, die Medienöffentlichkeit zu erreichen. (Für TVB-Direktor Markus Tschoner wurde dieses Ziel erreicht – siehe folgenden Artikel.) Hier muss allerdings die Frage gestattet sein, ob man das nicht zielgerichteter könnte, wenn man die 85.000 aufgewendeten Euro aufgewendete Summe anders einsetzt. Und natürlich nützt ein Event denjenigen Betrieben, wo die angereisten Sportler nächtigen und speisen. Erst dann, ganz am Schluss, kommen die Kinder, für die gesammelt wird. Und im Verhältnis zu den Gesamtkosten wirkt die gesammelte Summe eher kleinlich.

 

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Zu Besuch bei Christine Oppitz-Plörer

In dem sehr empfehlenswerten Buch “Best Business Practices for Photographers” schildert Autor John Harrington eine Kundenreaktion, auf die wohl so mancher Fotograf immer wieder trifft. Sie geht folgendermaßen:

Der Kunde sagt: “Was, wir haben jetzt ja nur fünf Minuten gebraucht – und dafür wollen Sie so viel Geld?”

Die Antwort, die der Fotograf darauf geben sollte, ist folgende: “Gerade, weil ich Sie so schnell so gut fotografieren kann, kostet das so viel.”

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer in ihrem Büro im Rathaus.

 

Shooting unter Zeitdruck – da zählt Routine

An die obige Begebenheit musste ich gestern beim Shooting mit Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer denken. Für das Shooting hatten wir fünf Minuten Zeit, ein paar Minuten zum Schminken mit eingerechnet.

Das sind Aufträge, wo sich der routinierte Fotograf vom nicht-routinierten unterscheidet, denn der routinierte hat einfach die meisten Fehler schon einmal gemacht und handelt daher unter Zeitdruck fehlerfrei.

Und genau das ist es, was vielbeschäftigte Menschen aus Politik und Wirtschaft schätzen: Dass ein Shooting schnell und problemlos über die Bühne geht und die resultierenden Bilder dennoch gelungen sind. Fotografen sollen Problemlöser sein und keine Umstände bereiten, ist meine Meinung dazu.

Fotograf Albert Bloch beim Shooting

Bei engen Zeitplänen ist gute Vorbereitung das Wichtigste – die Lichtprobe gehört unbedingt dazu.

 

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